Gastbeitrag von Andreas Martin Mit dem Aufleben des Tourismus begannen im 19. Jahrhundert zahlreiche Aussichtstürme „aus dem Boden zu wachsen“. Hierzu gehörte auch der sogenannte Wolfshügelturm im Albertpark. Möglich wurde dies, da Oberlandforstmeister von Berlepsch den Wolfshügel um 1850 als Aussichtspunkt zugänglich machte, indem er…
Hinweis der Redaktion: Aus Anlass unserer aktuellen Sonderausstellung „MenschenAnschauen. Von Blicken zu Taten“ haben wir in unserer Sammlung nach Objekten mit rassistischen Stereotypen geschaut und sind auch im Medaillenbestand fündig geworden. Wir konnten den Experten für den Medailleur Karl Goetz, Achim Feldmann, dafür gewinnen, uns…
Wie kann es sein, dass noch in der DDR Schwarze Menschen im Dresdner Zoo vorgeführt wurden? Die Recherche führt uns zur Geschichte des Schwarzen Dresdners Thomas Todtmann. Wer hat ihn noch gekannt? Und wer kann uns noch mehr über Aufführungen im Dresdner Zoo nach 1945 mitteilen?
Das 2022 aufgelegte Förderprogramm „KulturErhalt“ des Freistaates Sachsen ermöglichte die Erschließung und Dokumentation einer etwa 300 Stück umfassenden Sammlung von Erzeugnissen der Steingutfabrik von Villeroy & Boch Dresden. Alle Objekte sind nach wissenschaftlichen Fachstandards bestimmt sowie mit Zusatzinformationen versehen worden. Zudem gibt es zu jedem Stück mehrere Objektfotografien. Sie stehen nun für die Verwendung bei Ausstellungen, in Publikationen oder auch Internetprojekten zur Verfügung und können in der Online-Datenbank der Museen der Stadt Dresden angeschaut werden.
„Ich glaube, dass es einen Ort braucht, an dem die reiche jüdische Geschichte Sachsens präsentiert werden kann.“
„Jüdische Gegenwart muss auch in Form der Begegnung zugänglich gemacht werden. Man kann die Räume des Museums z. B. für Feste, kulturelle Veranstaltungen, Tagungen oder Kurse nutzen.“
„Meines Erachtens wäre es dran, diese Debatte mit den Akteur:innen in ganz Sachsen zu führen, die sich mit diesen Themen z.T. schon seit Jahrzehnten beschäftigen.“
„Als erstes wäre es wichtig, dass Jüdinnen und Juden, die doch schließlich seit Jahrhunderten hier wohn(t)en, wenn auch mit einigen unfreiwilligen Unterbrechungen, endlich Teil der jeweiligen Stadtgeschichten werden! Alle Museen in Sachsen sollten sich ihre Sammlungen vornehmen und nach integrierenden oder interdisziplinären Ansätzen zum Thema suchen.“
„Erfolgreich geschehen ist dies beispielsweise in der Bautzener Straße 20 in Dresden. Hier gibt es seit drei Jahren eine Ausstellung, die am Haus und im Eingangsbereich zum Hinterhof die Geschichte des Hauses, vor allem aber die Geschichte der Menschen erzählt, die dort lebten bzw. leben mussten.“
„Ich persönlich kann mir thematische Zugänge (Erfolge, Besonderheiten, Ausgrenzung, Fortschritt, Ermöglichung etc.) ebenso vorstellen, wie biografische Erzählungen oder die Narration von Geschichten sächsischer Familien jüdischen Glaubens.“